Unsere Klanginstrumente

Je nach Anlass treten wir entweder mit drei Alphörnern oder in der Kombination aus Alphorn, Büchel und Berghörnli auf. Diese unterschiedlichen Besetzungen ermöglichen eine abwechslungsreiche Klanggestaltung – vom warmen, weit tragenden Alphornklang bis zu klaren Akzenten und feinen Übergängen. So passen wir unsere Instrumentierung gezielt dem Rahmen und der gewünschten Stimmung an.

Trio Holzwurm, Alphorn

Das Alphorn

Das Alphorn ist wohl das bekannteste, traditionelle schweizer Blasinstrument mit jahrhundertealter Geschichte und starkem Bezug zum alpinen Raum. Gefertigt aus langsam gewachsenem Fichtenholz erhält es durch die feinen Jahresringe seine warmen, tragenden Klangeigenschaften. Gespielt ohne Ventile entstehen ausschliesslich Naturtöne, was dem Alphorn seinen ursprünglichen, klaren Charakter verleiht. Ursprünglich diente es Hirten als Signal- und Kommunikationsinstrument über weite Distanzen. Heute steht das Alphorn für gelebte Tradition, kulturelle Verwurzelung und eine Klangwelt, die Ruhe, Weite und emotionale Tiefe vermittelt.

Trio Holzwurm, Büchel

Der Büchel

Der Büchel zählt zu den ältesten Naturblasinstrumenten der Schweiz und wird bis heute in der Volksmusik gepflegt. Durch seine kürzere und kompaktere Bauweise im Vergleich zum Alphorn entsteht ein direkter, klarer Klang mit schneller Ansprache und hoher Präsenz. Da auch der Büchel ohne Ventile gespielt wird, entstehen ausschliesslich natürliche Obertöne, welche seinen markanten und ausdrucksstarken Klang bestimmen. Traditionell diente er als Ruf- und Signalinstrument im Berggebiet und zur Verständigung über weite Distanzen. Der Büchel steht für Ausdrucksstärke, rhythmische Klarheit und gezielte musikalische Akzente.

Trio Holzwurm, Berghörnli

Das Berghörnli

Das Berghörnli ist das kleinste der traditionellen Schweizer Naturblasinstrumente und gilt als handliche Variante des Alphorns. Es wird meist aus Holz gefertigt und besitzt aufgrund seiner kürzeren Bauweise einen weicheren, etwas helleren Klang. Gespielt ohne Klappen entstehen ausschliesslich Naturtöne, wodurch auch beim Berghörnli der ursprüngliche Charakter erhalten bleibt. Historisch wurde es sowohl im alpinen Raum als auch bei festlichen Anlässen eingesetzt. Heute findet das Berghörnli vor allem in Ensembles und kleineren Formationen Verwendung und ergänzt die traditionelle Bläsermusik mit klanglicher Feinheit und Flexibilität.